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Teyrm - Druckversion

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Teyrm - Kiba - 23.09.2018

Bruder und bester Freund
Teyrm
2 ¾ Jahre
*März 1924
Rüde
Bruder: Aidan
Bester Freund: Toboe Tear
Schwester: Sheyna
(noch kein Bild)

Hintergrund
Teyrm wurde im März 1924, zusammen mit vielen anderen Welpen und seinen drei Geschwistern Aidan, Yumé und Sheyna, als der erste Nachwuchs der Tears of Destiny geboren. Ihre Eltern waren Adali und Yosó, zwei damals hochangesehene Wölfe des Rudels, die direkt unter dem damaligen Alphapaar Kiba Telay und Silence Tear standen. Er war ein frecher Welpe mit viel Schabernack im Kopf, der sich lieber an Alphasohn Toboe hielt, als an seine eigenen Geschwister.
Als sie etwa 6 Wochen alt waren, gab es einen verheerenden Brand im Tal, in dem einige Wölfe starben, unter anderem Leitrüde Silence Tear. Unter den Todesopfern waren auch Welpen: Teyrms Schwester Yumé und drei von Kibas Töchtern. Seine Mutter war davon besonders traumatisiert, da sie mit ansehen musste, wie Yumé vom Feuer verschlungen wurde. Einige Wochen später verschwanden Teyrm und Toboe, zusammen mit dessen Schwester Tyára, spurlos. Sie wollten nicht akzeptieren, dass Silence tot sein sollte, denn seine Leiche war nie gefunden worden. Sie waren überzeugt, dass er noch irgendwo dort draußen war und nur wiedergefunden werden musste. Sie schafften es aus dem Tal heraus, wurden kurz darauf aber von drei Rüden namens Tearl, Eeal und Ceal aufgesammelt. Sie hinderten die Welpen am weitergehen und Teyrm und Toboe ließen sich von Eeal und Ceal überzeugen eine Weile bei ihnen zu bleiben. Auch stellte sich heraus, dass Tearl ein Kindheitsfreund von Toboes Mutter Kiba war. Nur Tyára nahm ihr ursprüngliches Vorhaben so ernst, dass sie nach ein paar Tagen entwischte und verschwand.
Je mehr Zeit verging, desto weniger trauten sich Teyrm und Toboe wieder zurück zu gehen, aus Angst vor dem Ärger, der sie erwarten würde. 5 Monate später hielten sie es schließlich nicht mehr aus und kehrten in ihr Zuhause zurück, dass sich während ihrer Abwesenheit weiter verändert hatte. Teyrm fand nur noch seine Mutter Adali vor. Aidan, Sheyna, sein Vater Yosó - auch sie waren fort. Nach all der Zeit, die er eh schon ohne sie verbracht hatte, konnte sich Teyrm verhältnismäßig schnell damit abfinden und bis zu einem weiteren schicksalshaften Tag im nächsten Frühjahr, als er ein Jahr alt wurde, lebte er ein gutes Leben mit Toboe beim Rudel. Dann wurde im Frühjahr 1925 dessen Mutter Kiba gestürzt und verließ das Rudel. Wie alle Jungwölfe fand Teyrm die Begründung des Umsturzes unfair und konnte sich überhaupt nicht mit der neuen Leitung anfreunden. Auch seine Mutter konnte das nicht und zog sich immer weiter zurück. Schließlich ging Teyrm einfach, ohne irgend jemandem etwas zu sagen. Er verbrachte einige Wochen bei einem anderen Rudel bis er sich genug Mut zugeredet hatte, zurück zu gehen.
Die Tears of Destiny blieben nicht mehr lange unter neuer Leitung. Schon im Sommer 1925 gab die neue Leitwölfin Akara auf, holte Kiba zurück und verschwand.
Doch der Frieden im Tal war damit längst nicht wieder hergestellt. Abseits von zwischenwölfischen Problemen hatte das Rudel auch immer mit dem Tal selbst ein Problem. Seit je her schien es den Wölfen willkürlich Naturkatastrophen auf den Hals zu hetzen und wurde darin immer extremer. Schließlich versteinerte es sogar eine Wölfin. Zum Januar 1926 hin war es fast nicht mehr möglich noch guten Gewissens im Tal zu verbleiben. Fast täglich wurde der Boden von Erdbeben geschüttelt.
Kiba und Yago setzten dem ein Ende, indem sie dem Tal ihre Leben gaben. Ihre schlafenden Körper kann man heute im großen Berg des Tals, verborgen hinter dickem Kristall, sehen.
Seit dem ist fast ein Jahr vergangen. Das Leben ging weiter, eine neue stabile Leitung entstand, Welpen wurden geboren. Und Teyrm fand einen Teil seiner Familie wieder. Aidan kehrte zurück und auch seine Schwester Sheyna wird bald ihren Weg ins Tal zurückfinden.
Alter Charaktertext
Teyrm war schon immer Draufgänger, ein Freak und gleichsam doch ein recht Vertrauenswürdiger Wolf. Er gibt sich meist ziemlich fies, er spielt gern, aber auf eine andere Weise. Er weiß mit Worten und Taten zu bestechen und vielmehr mit den Ausdruck seiner Augen. Er wirkt arrogant, versucht auch gar nicht dieses Vorurteil zu brechen, nein er verhält sich halt so wie er es mag und lässt sich dort auch von niemandem reinreden. Er ist stolz auf seine doch recht große Unabhängigkeit, auch wenn er doch sehr an seiner Familie hängt, was der junge aschfarbende Rüde allerdings nicht gerne zu gibt. Nein, er zeigt wahrlich nicht allzu gerne Gefühle, jedenfalls nicht die, die seinem Image schaden könnten. Harte Schale, weicher Kern, das passt auf Teyrm, der sich nach Außen hin immer gerne als Rebell gibt. Er ist ein Künstler wenn es darum geht sich Ausreden einfallen zu lassen oder irgend eine Entschuldigung für eine Missetat die er mal wieder begangen hat zurecht zu suchen und sie auch noch glaubhaft klingen zu lassen. Er verhält sich anderen Wölfen gern auch mal unschön gegenüber, auch wieder so eine Sache des Images, das er versucht zu bewahren, jedoch ist auch diese Tatsache eine Lüge. Für seine Freunde und eigentlich auch für jeden einzelnen anderen Wolf ist Teyrm wohl immer da, er hat immer ein offenes Ohr, er ist da wenn man ihn braucht und steht auch wenn es sein muss gerne mal für die Missetaten anderer ein. Er mag es nicht gerne wenn andere Ärger bekommen und er verschont wird.
Ruhe oder gar eine wirklich stille Minute findet man bei diesem Wolf nur wenn er schläft, doch schläft er auch verhältnismäßig wenig und ist immer früh wach. Früh genug um manchmal schon am Morgen Schaden anzurichten. Am liebsten ärgert er seinen Freund Toboe Tear oder die Jotawölfin Jeanne. Toboe ist neben seinen Eltern seine Bezugsperson, die er einfach nur irrsinnig gern hat. Er macht mit diesem grauen Rüden nur allzu gerne Unfug, und würde ihn niemals hängen lassen. Jeanne ist sein Lieblingsopfer, er ärgern sie immer gern, zu jeder Gelegenheit die er erlangt, dass er sie eigentlich richtig gern hat, das würde er nie zugeben.
Zudem sollte man vielleicht noch sagen das der Rüde ein übergroßes Mundwerk hat, dass er jedoch auch klug benutzt.
Ja, dies war damals und auch heute hat sich so gut wie gar nichts daran verändert. Etwas erfahrener ist er geworden, und wissender, aber noch immer ist er ein vergnügter, frecher Wolf. Teyrm würde sich niemals ändern wollen, geschweige denn ändern lassen. Durch seine 'Reisen' hat er einiges gelernt, schweigt aber im Endeffekt beharrlich, was denn eigentlich. Das ist sein Geheimnis, sein ganz eigenes, was seiner Meinung nach halt einfach keiner wissen muss, weder seine Eltern, noch die Leitwölfin seines Rudels. Es ist seines und Geheimnisse behält er zumindest immerzu für sich. Teyrm ist umso vertrauenswürdiger geworden. Er genießt das Leben in all seinen Zügen und erfreut sich an den kleinsten Kleinigkeiten. Doch selbst er kann manchmal ernst werden. Denn auch dieser Wolf hat schon einiges erlebt, was seine Seele geprägt hat. Doch entgegen vieler anderer Wölfe, lässt er sich nicht davon runter ziehen, er lebt einfach weiter und macht das ganze im Stillen für sich aus, wie bereits gesagt, ist er noch immer nicht der Wolf der gern Gefühle zeigt.

Nach dem sein Vater das Rudel verließ und dem temporären Verschwinden seiner Mutter, hat er einen gewissen Beschützerinstinkt für seine Mutter entwickelt. Als er merkte wie sehr sie doch unter seinem Weggang gelitten hat, hat er sich geschworen sie nicht wieder allein zu lassen. Zu viel hat sie bereits verloren, sodass er zumindest ab jetzt immer für sie da sein möchte.
Und daran erkennt man wieder, wie erwachsen dieser Wolf doch schon geworden ist. So jung er auch noch zu sein scheint und wie verspielt und jugendlich, umso mehr beweist er in schwierigen Situationen Mut und Wissen. Er weiß sich meistens recht zu verhalten, ob er er es in einer Situation für nötig hält, entscheidet aber immer noch er. Der junge Rüde ist eine freie Seele und würde diese niemals einschließen lassen. Auch weißt er Begeisterung für Wesen und Dinge auf, die für andere vollkommen sinn frei erscheint, nur für ihn nicht, so ist er, so würde er immer sein.
Nur ungern lässt sich Teyrm den Mund verbieten und noch ungemochter ist das einschränken seiner Bewegungsfreiheit. Er braucht dies alles um sein Leben zu leben, bewegt sich viel und tut und macht was er kann um trotz allem zu helfen. Der Schwarze möchte in keinem Fall im Weg stehen und steht mit Rat und Tat zur Seite, trotz seines idiotischen Draufgänger-Gehabe. Er lässt sich diesbezüglich nicht verändert. Sofern sein Charakter noch nicht vollkommen geprägt ist, so verändert er sich vielleicht noch ein wenig, doch seine positive Einstellung, wird er wohl nie verlieren.

In der Zeit in der er seine Gedanken hatte sammeln können, um mit der neuen Rudelsituation umzugehen, hat sich der Jungwolf einiges selbst beigebracht, man könnte meinen, er hätte viele seiner alten, kindlichen Laster abgelegt, wird aber im zweiten Moment sofort enttäuscht, denn bei Teyrm gibt es einfach Dinge, die niemals verändert werden dürften. So auch der Kern seines Charakters, der wohl immer der selbe bleiben dürfte, wie viel dieser Wolf auch lernen mag. Dennoch beweist der Jüngling seit neustem, wie bedacht er mit Situationen umgehen kann und wie sein eigener Standpunkt zu der Welt wie auch sein Feingefühl für die Gefühle und Nöten anderer sich vertieft zu haben scheint. Der Rüde handelt oftmals schnell und manchmal auch ohne Rücksicht auf Verluste. Er wirkt beinahe aufopfern und tritt nur umso mehr für die Belange anderer ein, wenn es sein Herz ihm sagt. Teyrm handelt sehr viel aus seinem Herzen heraus und ist mehr denn je vertrauenswürdig. Der Rüde versucht oftmals in schwierigen Situationen den Kopf zu behalten und nicht mehr so impulsiv zu reagieren, wie es manches Mal der Fall gewesen war. Stattdessen gibt er sich damit zufrieden, sich selbst und andren Mut zu machen und niemals aufzugeben, wie eh und je.

"Ich weiß nicht was ihr noch von mir wissen wollt, es ist alles gesagt, alles getan. Ich bin wieder hier, unter euch allen und ich lass euch nicht mehr allein. Und ob ihr es glaubt oder nicht, eines Tages werdet ihr glücklich darüber sein. Da bin ich mir sicher. Also hasst mich ruhig und findet mich nervig, ihr werdet schon sehen, eines Tages, werde ich euch alle getäuscht haben. Nichts ist so wie es scheint, erst recht nicht ich. Und wenn ihr meine Schulter braucht um euer klopfendes Herz anzulehnen und ein wenig Trost zu finden, dann werde ich da sein, immer da."
Gesuch-Übernahme
Uns ist bewusst, dass wir mit diesem Gesuch viel verlangen. Möglicherweise zu viel, aber uns sind die Hände gebunden - denn wir brauchen Teyrm. Der Charakter ist bereits seit 10 Jahren Teil unseres Rollenspiels und vor allem für Toboe eine wichtige Stütze. Besonders schade wäre es auch für seine Schwester Sheyna, für die just ein Spieler gefunden wurde, der sie nach so vielen Jahren wieder ins Rollenspiel zurückbringen möchte. Wir hoffen einfach, dass irgendjemand den Mut, die Zeit und die Willenskraft hat, sich an einem derartig lang bespielten Übernahmecharakter zu versuchen. Teyrm ist ein vollständig ins Rudel integrierter Charakter mit detaillierten Beziehungen zu den meisten Rudelmitgliedern. Außerdem findet man bei uns eine seit mehr als 13 Jahren beständige, aktive, hilfsbereite und offene Community, die engagierte Schreiber mit offenen Armen empfängt. =)

Der alte Charaktertext dient zur Orientierung allerdings müssen seine Grundcharakterzüge unbedingt so beibehalten werden. Wie gesagt, der Charakter wurde jahrelang bespielt.

Der Name: Aus dem selben Grund kommt ein Namenswechsel leider auch absolut nicht in Frage.
Der Avatarwolf: ist "Chayim" aus der Greifenwarte Edersee - aber das muss nicht beibehalten werden - nur das Aussehen

Fragen?
Beantworte ich gerne. =) Nur keine Scheu!



© Bildquellen:
Kiba/Kati H. - www.dawnthieves.de
Monty Sloan - www.wolfphotography.com