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Dark Wolf
Wilder Wolf
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Der Geruchssinn
Die Nase eines Wolfes ist wie die eines Hundes geformt. Durch die vielen Geruchsrezeptoren die diese Nase hat, kann der Wolf 100-1000fach besser riechen als der Mensch. So etwa kann er bei Windstille bis zu 20m entfernt einen Artgenossen erkennen und bei guter Windrichtung sogar ein Beutetier in bis zu 3 km Entfernung wittern.
Diese feine Nase kann Spuren selbst nach 3 Tagen noch erschnüffeln, solange Schnee oder Regen diese nicht verwaschen haben.
Ekel vor Gerüchen wie wir ihn kennen, hat der Wolf nicht. Seine Artgenossen und er haben nämlich am After und ca. 7,5 cm vor der Schwanzwurzel Duftdrüsen, die jeden Wolf individuell riechen lassen, fast so wie der Fingerabdruck beim Menschen. Ein Wolf kann für sich zwar entscheiden, der Duft riecht 'gut' oder eben 'nicht gut', aber Ekel etwas zu berühren, was 'nicht gut' riecht kennen sie nicht. Düfte die der Wolf für 'gut' befunden hat, werden auch zum 'einparfümieren' genommen, d.h. er reibt sich komplett damit ein (wälzen mit dem ganzen Körper) und verdeckt so seinen Eigengeruch um für Artgenossen attraktiver zu werden oder näher an die Beute heran zu kommen.


Das Gehör
Neben dem Riechorgan ist das Gehör für den Wolf unerlässlich. Die Empfindlichkeit der Geräusche kann der Wolf durch Bewegung seiner Ohren genauestens justieren. So stellt er die Ohren auf, um ein Geräusch vor ihm war zu nehmen. Legt sie flach an, wenn etwas zu laut ist oder dreht sie zur Seite bzw. nach hinten um Geräusche von dort zu orten.
Ein Wolfsohr kann Geräusche in 10 km Entfernung war nehmen und hat eine max. Tonfrequenz von ca. 80 KHz, der Mensch nur 20 KHz! Die niedrigste Frequenz ist wohl das, was auch wir hören können. Die Kommunikation der Wölfe - hier die Rede von Stimmlauten - liegt aber womöglich meist im hörbaren Bereich.


Das Sehvermögen
Die Augen des Wolfes sind wohl am aller wenigstens ausgebildet.
Auch beim Wolf sind die Augen nach vorn gerichtet, wie bei fast allen Raubtieren. Dies lässt den Wolf dreidimensional sehen, so kann er Entfernungen besser einschätzen. Sein Blickfeld beträgt 180 Grad und das Farbspektrum ist im Vergleich zum Menschen ins Blaue verschoben. Das er nur Schwarz-Weiß sieht ist widerlegt worden, doch sicher ist, dass der Wolf Rot und Grün nicht unterscheiden kann.
Am Tage ist sein Sehvermögen etwas schlechter als das eines Menschen, bei Nacht aber ist der Canide uns stark überlegen. Obwohl der Wolf im Nahbereich verschwommen sieht – es fehlt ihm eine kleine Ausbuchtung der Netzhaut (Fovea Centralis) – kann er Mitglieder eines Rudels nur mit den Augen innerhalb einer Entfernung von 30-50 Metern identifizieren.
Was wohl bemerkenswert ist, ist dass der Wolf Bewegungen sehr gut erkennt, so z.B. eine Fliege die in 3 m Entfernung in der Luft umherschwirrt - was nicht zuletzt auch am guten Hörvermögen liegt!


Der Geschmacksinn
Die Erforschung des Geschmacksinns erweist sich als schwierig, da der Einfluss des Geruchs bei der Geschmacksfindung eine große Rolle spielt. Es ist jedoch bekannt, dass der Wolf Geschmacksknospen besitzt, die salzig, bitter, sauer und im Gegensatz zu den Katzen auch süß wahrnehmen können. Dieser Unterschied zu den Katzen begründet sich darin, dass auf dem Speiseplan des Wolfes, der natürlich hauptsächlich tierische Nahrung beinhaltet (70% Carnivore - 30% Omnivore), auch pflanzliche Kost wie Beeren und andere Früchte stehen. Und je süßer Beeren sind, umso nahrhafter sind sie.

Der Tastsinn
Die Wölfe haben wohl ähnliches Empfinden für Kälte, Wärme und Schmerz wie wir Menschen.
Besonders empfindlich für Berührung ist die Schnauze mit den Tasthaaren. Auch mit den Pfoten kann der Wolf vermutlich alles gut ertasten.

Quellenangaben: Wölfe Info & Canilobo & chwolf
Bildangaben: Dawnthieves

Dieser Beitrag wurde schon 2 mal editiert, zum letzten mal von Nyota am 16.07.2014 15:29.

16.07.2014 10:39
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Höllenfeuer
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Danke für Deinen Beitrag! Ich hab ihn mal auf Fehler (Tipp, Grammatik, Groß- & Kleinschreibung) korrigiert ;)

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Amazed by all the blood and smoke

16.07.2014 15:30
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